Kreditgeber: vergibt Kredit – auch Ihnen?

Ein Kreditgeber vergibt Kredite. Der Empfänger eines Kredites wird als Kreditnehmer bezeichnet. Der Kreditnehmer schuldet dem Kreditgeber die Kreditsumme und muss diese in Raten an den Kreditgeber zurück bezahlen. Das Zurückzahlen eines Ratenkredites in festgelegten Raten wird als die Tilgung bezeichnet. Die Raten setzen sich nicht nur aus dem geliehenen Geldbetrag zusammen, sondern auch die vom Kreditnehmer zu zahlenden Zinsen zzgl. weiterer Kosten, die für den Kredit entstanden sind, werden in die Raten eingebunden.

Der Begriff Kreditgeber bezeichnet Finanzdienstleister wie Filialbanken, Autobanken oder Direktbanken, die Privat- und Geschäftskunden finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Diese werden in Form einer Vielzahl unterschiedlicher Kredite angeboten, die sich in Bezug auf die Auszahlung, die Rückzahlung und die Laufzeit unterscheiden. Weitere Unterschiede betreffen die Konditionen und die Besicherung des Kredits. Um Risiken abzudecken und einen Ertrag zu erzielen, stellen Kreditgeber ihre Finanzierungsangebote gegen Zinsen und weitere Gebühren bereit.

Diese werden üblicherweise in Prozent des nominalen Kreditbetrags angegeben. Während Sollzinsen für die Inanspruchnahme von Krediten als jährliche Kosten angegeben werden, fallen Gebühren für die Bearbeitung des Antrags oder die Bereitstellung der finanziellen Mittel meistens nur einmalig an. Sie werden entweder vom gewünschten Kreditbetrag abgezogen oder in die laufenden Tilgungsleistungen integriert, die bei einer Kreditrückzahlung in Raten anfallen.

Die Zinskosten werden laufend beglichen und meistens ebenfalls in den regelmäßigen Kreditraten integriert. Um die Angebote eines Kreditgebers in Anspruch zu nehmen, können Interessenten entweder persönlich in einer Filiale oder über das Internet den entsprechenden Kreditantrag ausfüllen und einreichen. Der Kreditgeber stellt die finanziellen Mittel durch eine Barauszahlung, eine Überweisung oder einen Scheck bereit.